Bewegungsgeschichten für den Kindergarten: Definition und Beispiele
Veröffentlicht am 23. Mai 2025Zuletzt aktualisiert am 11. Juli 2025

Bewegungsgeschichten gehören zu den vielfältigen kreativen Bildungsangeboten im Kindergarten und stellen eine gute Möglichkeit dar, die Fantasie anzuregen und die Lust an Geschichten mit der Gesundheitsförderung und der Förderung motorischer Fähigkeiten zu verbinden. Der Vorteil dabei ist, dass Kinder dazu angeregt werden, bestimmte Bewegungen gezielt und exakt auszuführen, wobei sie sowohl ihr Körpergefühl als auch ihre Konzentrationsfähigkeit schulen können. In unserem Beitrag erfährst Du, was Du über Bewegungsgeschichten wissen musst, um sie in Deiner Kita oder Krippe mit Deinen Schützlingen auszuprobieren.
Was sind Bewegungsgeschichten?
Bewegungsabläufe in Bewegungsgeschichten integrieren
- leise durch den imaginären Wald oder über eine Wiese schleichen,
- über Bäche oder Hindernisse springen,
- durch Höhlen krabbeln,
- auf einer Brücke oder einem Baumstamm balancieren,
- Tiere nachahmen,
- sich tanzend im Kreis drehen oder
- sich wie Bäume in die Höhe strecken.
Themen für Bewegungsgeschichten wählen
- Feiertage und Feste, wie Weihnachten, Ostern oder Fasching
- Jahreszeiten, etwa ein Spaziergang durch den Wald im Herbst oder ein Strandbesuch im Sommer
- Fantasie-Abenteuer, wie eine Schatzsuche oder eine Dschungel-Expedition
- eine Reise um die Welt, um andere Länder und Bräuche kennenzulernen
- Erlebnisse mit Tieren, wie ein Besuch im Zirkus, Zoo oder auf dem Bauernhof
Ziele von Bewegungsgeschichten
- die Vorstellungskraft zu schulen,
- die körperliche und motorische Entwicklung zu unterstützen,
- die Koordination von Händen und Beinen zu verbessern,
- die Gesundheit durch Bewegung zu fördern,
- ein Gefühl für den Körper zu entwickeln,
- die Konzentrationsfähigkeit zu stärken,
- zur Verbesserung der sozialen und emotionalen Fähigkeiten beizutragen,
- das Zuhören, das Nachmachen und das gemeinsame Spielen in der Gruppe zu fördern.
