ONLINE SEMINAR Genderneutrale Erziehung in pädagogischen Einrichtungen

 

 

Kinder in all ihren Stärken, ihren Facetten und ihrer Vielfalt wahr- und anzunehmen und ihnen Raum für Entwicklung und Selbstwirksamkeit zu geben ist ein wichtiger Aspekt der Bildungs- und Erziehungspläne. Gleichermaßen stellt es die pädagogischen Fachkräfte in den Einrichtungen, bzw. Erwachsene an sich immer wieder vor Herausforderungen und doch sehen wir die Welt oft aus der genormten Erwachsenenperspektive.

 



Die bildungspolitischen Anforderungen an die Geschlechtergerechtigkeit im Alltag von Krippe, Kita und Hort geraten immer mehr in den Fokus. Die Entwicklung einer stimmigen Geschlechtsidentität ist eine der Hauptaufgaben für Kinder in Krippe und Kita. Es ist wichtig, dass die pädagogischen Fachkräfte diesen Alters- und Entwicklungsabschnitt behutsam, feinfühlig und annehmend begleiten. Dabei verlangt die geschlechtsbewusste Pädagogik und Geschlechtergleichstellung, dass sich die Fachkräfte ihres eigenen Verhaltens bewusst werden und sich immer wieder selbst reflektieren.



Was sagen Sie?
Wie sagen Sie es?
Auf welche Weise reagieren Sie?
In welchem Kontext und im Kontakt mit wem?


 
Wo bedienen wir damit Klischees in Sprache, Handlung und NICHT-Handlung, in Reaktion und im Vorleben von eigenen Rollenmodellen. Ziel in der geschlechtsbewussten Pädagogik ist es, Kinder in ihrer individuellen Art anzunehmen nicht sie zu ändern. Dazu sollten Fachkräfte bestimmte Rollen anbieten, ausweiten und den Kindern die Vielfalt an Fähigkeiten, Rollen und Gefühlen bieten. Somit lernt jedes einzelne Kind, dass es auf seine*ihre eigene Art und Weise SEIN kann.


 
Ziel des Seminars ist es, neben theoretischen Inputs, eine direkte Verbindung zur praktischen Arbeit herzustellen, Informationen und Reflexionen zu verbinden und daraus praktische Anregungen abzuleiten. Wir schauen uns an, was im Alltag passiert und wie wir Rollen erschaffen, wie wir mit ihnen umgehen und welche Auswirkungen dies auf die Entwicklung der Geschlechtsidentität hat. Zudem geht es darum, wie Eltern in diesen Prozess einbezogen und dafür sensibilisiert werden können.


Die wichtigsten Inhalte:

 

  • Auseinandersetzung mit den Begrifflichkeiten wie Gender und Gendersensibilität
  • Rollenklischees und Stereotype – Typisch Jungs, Typisch Mädchen
  • Gendersensible Erziehung – Bedeutung, Herausforderung und Chancen
  • Gendersensibler Einrichtungsalltag und Praxisbezug
  • Reflexion und gendersensible Haltung



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